Vorbereitungstreffen für die EuropaRad-Jahrestour 2018 am 22.10.2017

 

Am 22.10.2017 treffen wir uns um 18 Uhr in der Hofreite Palmy in Gundernhausen.

Hier werden unter anderem die Aufgaben und Gegebenheiten zur Jahrestour besprochen, die 2018 bei uns in Hessen ausgerichtet wird.

 

Jeder kann mitmachen - jekami

 

 

EuropaRad-Jahrestour 30.05.-03.06.2018

Bernd stellte das Programmkonzept und den mit dem Orgateam und der Gemeinde Roßdorf entwickelten Antrag Europa für Bürgerinnen und Bürger vor. Neben den vorgegebenen Themen Euroskeptizismus, Solidarität, Einwanderer und Debatte über die Zukunft Europas ist auch das Europäische Jahr des Weltkulturerbes offiziell als förderungsfähig eingestuft. Diese Themenbereiche sind in unseren Antrag eingearbeitet und geben Hoffnung auf eine Förderung. Alle! EuropaRad-Freunde sind eingeladen, aktiv an unserer Jahrestour teilzunehmen und mitzuarbeiten. Bei unserer Besprechung konnten wir die Aufgaben verschiedenen Teams zuordnen, die bitte noch ergänzt und modifiziert werden:

 

Teams:

Orgateam:

Maria, Marion, Peter, Bernd: Leitung, Öffentlichkeitsarbeit, Rahmenprogramm, Unterbringung

(Anregung, Verabschiedung mit Geschenken u.ä. am vorletzen Tag)
Tagestour 1:

Donnerstag, Limes 31.05.2018: Kallo, Gerhard, Wolfgang, Armin,...
Tagestour 2:

Freitag, Wiesbaden, 01.06.2018: Peter, Rainer und Griesheimer,...
Tagestour 3:

Samstag Kloster Lorsch , 02.06.2018: Manfredos, Erich, Günni,...
Tourenverpflegung:

Marion, Jürgen, Carmen, Reingardt, Petra, Claudia, Hildegard, Moni K.,...(Eventuell Gemeindebus??? ?,

Tische Gerhard)
Trikotteam:

Peter, Armin,...
Sponsoring:

Maria, Jürgen, Moni, ...
Begleitteam:

hier gibt es dankenswerterweise schon einige Meldungen für Motorrad- u.a. Begleitung, ein Radanhänger für unsere Räder ist von Kallo vorsorglich reserviert worden,... Weitere Themen wie Deponieren von Fahrrädern aus Roßdorf in Griesheim, Nutzung der Doppelgarage der Jugendherberge, Blusen/Hemden für offizielle Anlässe, zeitloses Trikot ohne Jahreszahl, wurden auch angesprochen.

Danke allen, die sich schon gemeldet haben, alle anderen dürfen und sollen bitte sich auch melden und einbringen - also, teilt bitte mit, wo und wie ihr mitmachen wollt - gemeinsam wird das eine tolle Sache!

Pump auf...

Bernd

 

Liebe EuropaRad-Freunde,
 
Am Freitag dem 18. Augusr nahmen über 20 EuropaRad-Freunde an der Verleihungsfeier der Ehrenplakette des Europarates an die Gemeinde Roßdorf teil. Johanna Schicker, Ehemaliges Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Straßburg überreichte diese zweithöchste Stufe des Europapreises, der wichtigsten europäischen Auszeichnung für Kommunen, an Bürgermeisterin Christel Sprößler für die außergewöhnliche und vorbildliche europäische Arbeit. Christel Sprößler bedankte sich für diese Ehrung und für die seit 1994 geleistete Arbeit von EuropaRad und die Vertreterinnen und Vertreter der Partnergemeinden überbrachten ihre Grüße und Glückwünsche zu dieser Auszeichnung. Für EuropaRad gratulierte Bernd Schäfer in seiner zweiminütigen Rede zu dieser besonderen Würdigung.  Er wies darauf hin, dass es heute mehr denn je wichtig ist, dass ALLE sowohl auf den verschiedenen Ebenen der Politik: Europa, Bund, Länder, Kreise und Gemeinde als aber auch die gesamte Bürgerschaft sich aktiv für ein nachhaltiges, starkes und handlungsfähigeres und gefestigtes Europa einbringen. Jeder ist aufgerufen!
Themen wie Brexit oder die Lage in Ungarn, Polen und der Türkei, Jugendarbeitslosigkeit in Italien, Spanien oder der IS fordern uns alle auf, sich für unser Europa - ein Europa in Frieden und Freiheit einzusetzen. EuropaRad ist dabei und unterstützt durch seine Arbeit die notwendigen bürgerschaftlichen Initiativen.
An dieser Stelle möchten wir Bürgermeisterin Christel Sprößler und ihren Vorgängern Alfred Jakoubek und Manfred Pfeiffer unseren Dank für ihr europäisches Engagement und die Förderung der Günther-Kreisel-Gedächtnistour und EuropaRad aussprechen und auch Selina Puntheller für die Zusammenarbeit bei unserem großen Europaprojekt 2018.
Es ist noch viel zu tun und wir alle sind aufgerufen, aktiv mitzuarbeiten.                    Bernd Schäfer, EuropaRad


 

EuropaRad-Stammtisch

ist eine feste Einrichtung und findet immer am 4. Sonntag eines Monats ab 19 Uhr statt.

Nächster Stammtisch:

 

Wird noch bekannt gegeben.

 

 
Alle EuropaRad-Freunde sind herzlich eingeladen zu einer lockeren Plauderrunde.
 
 

EuropaRad ist vom Land Hessen als beispielhaft und vorbildlich für unsere Europaarbeit eingestuft worden.
 

Zum Jahresende erhielten wir vom Europaministerium und der Staatskanzlei Hessen die höchsterfreuliche Mitteilung, dass wir vom Land als beispielhaft und vorbildich eingestuft wurden. Die beispielhaften Projekte, zu denen EuropaRad zählt, sind unter
 

https://europanetzwerk.hessen.de/
https://europanetzwerk.hessen.de/beispielhaft

http://www.rheinmaintv.de/category/video/Neue-Europa-Website-fuer-Hessen/a62d796b9d7d6011a09cdf3cbdbdd4b5/1

zu finden. In diesem Zusammenhang dürfen wir darauf hinweisen, dass EuropaRad vom Land den bisher einmalig verliehenen Hessischen Europapreis - LEAH - Lebendiges Europa in Hessen - erhalten hat. Der Preis ist im Roßdorfer Rathaus während der Öffnungszeiten zu sehen. Auch die Medien haben ausführlich über das neue Europanetzwerk Hessen berichtet.
Wir danken Europaministerin Lucia Puttrich, Staatssekretär Mark Weinmeister, mir dem wir die Sommertour des Ministeriums 2016 durchführen konnten, Christine Schröder-Schönberg von der Abteilung Europa- und Internationale Angelegenheiten Wiesbaden und allen anderen, die mit Touren und anderen Aktivitäten zu diesem großen Erfolg beitrugen.

 

--- 2016 ---

Große Tour nach Vösendorf vom 25.05. bis 29.05.2016

Liebe EuropaRad-Freunde,
 

die Jahrestour 2016 liegt hinter uns und sie war rundum gelungen!
Allen Organisatoren, Betreuern und Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein herzliches Dankeschön – an erster Stelle Familie Thor und dem Vösendorfer Team! Aber auch allen Tourenleiterinnen und Tourenleitern vielen Dank – für Hessen geht der Dank an Maria Bichler.
Die jetzt wieder erlebte große Freundschaft und Verbundenheit war und ist so wichtig - gerade wenn wir auf die aktuellen Geschehnisse in der Türkei und auf die europäische Flüchtlingspolitik blicken.
Wir können zwar nur einen kleinen aber sicher dennoch wertvollen Beitrag für Europa leisten!

 

Bernd Schäfer
 

25.05.2016  Anreise

Diesmal hatten wir einen großen Reisebus mit Fahrradanhänger.

6 Uhr morgens sollte Abfahrt sein, aber bis alle da waren und alles verstaut, wurde es etwas später. Dann ging es los auf die A3 Richtung Würzburg. Dort wechselte der Fahrer und aus Fritz wurde Schorsch, der uns die nächsten 5 Tage begleiten sollte.

Gegen Mittag musste er eine Ruhepause einlegen, die wir zum Essen nutzten. Marion hatte Weck, Worscht und Senf spendiert und unser Umstädter Winzer Klaus den Prosecco dazu und so fehlte es an nichts. Wir suchten uns ein idyllisches Plätzchen zwischen Trucks und überquellenden Mülltonnen und futterten vergnügt!

Bei Passau ging es über die Grenze. Kurz vor Linz ereilte uns dann ein Stau: 1 Std. auf einem Fleck war schon ziemlich nervenzerfetzend!

Nach knapp 12 Stunden erreichten wir Vösendorf und standen sofort im alltäglichen Berufsverkehrschaos, aber schließlich war das Ziel erreicht und wir checkten in unserem Hotel ein.

Gewaschen und gekämmt trafen wir uns im dortigen Speisesaal zum Abendessen wieder. Es gab auch verschiedene Getränke, die von Servicekräften auf Tabletts herumgetragen wurden. Irgendwie kamen die frischen Bierchen aber in der Ecke der Griesheimer nicht an - ausgerechnet unsere Pilsliebhaber mussten sich mit Tafelwasser begnügen - gemein!! Aber gut für die Fitness morgen.

Bald lagen wir in den Betten und freuten uns auf den 1. Tourentag.

 

 

26.05.2016 – Rund um den Neusiedler See

Der erste Tourentag begann mit einer Busfahrt nach Mörbisch am Neusiedler See. Ca 120  Räder wurden dort von den Bussen und den Anhängern aus- und auf die Fähre aufgeladen. Problemlos erfolgte der Fährtransport nach Ilmitz. Von dort startete unsere Tagestour rund um den Nordteil des Neusiedler Sees.

Das gesamte Gebiet ist ein riesiges Naturschutzgebiet, mit großen Vogelpopulationen. Während die Graugänse schon mit ihren Küken unterwegs waren, saßen andere Vögel noch auf ihren Nestern. Bekannt ist die Gegend auch für die vielen Störche, die hier im Sommer zu Hause sind.

Die Tour war mit „0“ Höhenmetern angekündigt, prima, und mit dem bisschen Wind aus unterschiedlichen Richtungen kamen wir gut zurecht. An zwei Verpflegungsstationen konnten wir uns mit Powerriegeln, Obst, Käse- und Salamibroten und Süßigkeiten stärken. Gut, dass die Vösendorfer diese Tour noch einmal mit aufgenommen haben, denn beim letzten Mal haben wir den See bei Regen, in tiefen Wolken versunken, nur erahnen können. Dieses Mal konnten wir den See und die Umgebung in ihrer ganzen Schönheit bewundern.

Den Abend verbrachten wir in geselliger Runde mit allen Europaradlern im Vösendorfer Schloß.

 

Berichte: Uli Eckhardt; Maria Bichler

 

 

27.05.2016  Wien-Donauinsel

Abfahrt 9 Uhr am Hotel. Dann ging es durch Vösendorf über Maria Lanzendorf und Leopoldsdorf nach Schwechat. Dort überquerten wir ein großes Wasserkraftwerk, welches uns hinüber auf die ca. 22 km lange Donauinsel brachte. Dort war nach einigen Kilometern eine „Labstation“ (orig. österreichisch!!) aufgebaut. Nachdem wieder einige Pfunde Salami, Käse, Bananen und dergleichen in den Radlerbäuchen verschwunden waren, begaben wir uns auf den Rückweg, der dem Hinweg identisch war. Es gab noch eine kleine Trinkpause, die für diverse Gruppenfotos genutzt wurde und für einen spontanen Schönheitswettbewerb:

Wer hat den schönsten Bauch?!

Es gab reichlich Bewerber männlichen Geschlechts - und gleich mehrere Sieger.…

In Vösendorf angekommen teilte sich die Gruppe. Die eine Hälfte fiel in eine Buschenschänke ein und die andere hatte nix mitgekriegt und radelte weiter ins Hotel. Wir tranken „Aufgespritzte“ und dergleichen und kämpften uns danach durch das riesige Gewerbegebiet über Brücken und Tangentialen zurück zum Hotel.

Abendessen gab es im Schloss. Vorher jedoch gingen wir auf das hiesige Feuerwehrfest - wir waren den braven Rettern noch eine Geste schuldig. Sie hatten uns vor Jahren sehr geholfen, als wir völlig durchnässt mit den Rädern in Vösendorf angekommen waren. War nur leider keiner von damals mehr da, dafür nutzte Armin den Abstecher ins Festzelt für eine kleine Bierdusche - Glas umgekippt - Pech…!

Nun aber schnell ins Schloss, heute sollte es „Wiener Schnitzel“ geben! Die waren wunderbar - mit“ Erdäpfelsalat“ - danach Sachertorte, was will man mehr! Dann kam Hubsi mit dem Schnaps und danach Schorsch mit dem Bus.

 

Bericht: Uli Eckhardt

 

 

28.05.2016  Wienerwald

Wir starteten wieder um 9 Uhr am Hotel.

Über Mödling fuhren wir nach Guntramsdorf. Entlang des Wiener Neustädter Kanals rollten wir in Baden ein, einem Ort, wo die reichen Wiener gern wohnen. Es gibt dort ein Casino, wo man sein Geld verplempern kann und einen Kurpark, wo man sich von dem anschließenden Herzinfarkt erholt.

Weiter ging es auf Radwegen durchs schöne Helenental zur „Labstation“. Danach sollte die Bergwertung erfolgen, erst machten wir kurz Station im Kloster „Heiligenkreuz“, welches von Benediktinern geführt wird, die bekannt sind durch sphärisch-schöne gregorianische Gesänge!

Schnell noch einen Kaffee im Klostergarten und nun begann der Aufstieg zur „Wöglerin“ - keine Dame mit Wirtschaft, sondern ein Berg. Oben angekommen konnten wir uns abermals verpflegen.

Der Rückweg ging meist bergab über Sittendorf und Hinterbrühl bis ins Hotel. An allen Tourentagen mit ca. 100 Radlern keinen Unfall und nur 2 Platten - danke an Hans Thor und seine Helfer! Danke auch an Petrus - er hat uns viel Sonne und keinen Regen beschert!

Die Abschlussfeier fand in der Vösendorfer Kulturhalle statt. Nach dem Essen Austausch der Geschenke und ein paar Reden, allerdings unter erschwerten Bedingungen, denn nebenan tobte eine russische Hochzeit mit Live-Band!

Nachdem man sich durch sämtliche Italiener, Franzosen, Ösis, Rhönis uns Boenis durchgeküsst hatte, ging es dann zurück ins Hotel, denn wie alle anderen mussten auch wir zur Rückreise früh aus den Federn!

 

Bericht: Uli Eckhardt

 

 

29.05.2016 – Heimreise

Ein wunderbares Treffen mit den Europafreunden geht zu Ende. Wir haben viel erlebt und viel Spaß miteinander gehabt.

Vielen Dank an die Vösendorfer Freunde.

Ja, wir haben ein paar Verständigungsprobleme, doch die fehlenden italienisch- und französischkenntnisse werden mit umso mehr Herzlichkeit kompensiert. Wir leben das Europa der Menschen schon seit über 20 Jahren und inzwischen sind viele Freundschaften entstanden. So ist mit dem Abschied auch die Freude auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr verbunden.

Billi Montigny hat den Staffenstab übernommen und wir treffen uns alle vom 31.05. – 04.06.2017 in Frankreich.

 

Unsere Heimreise begann pünktlich um 7:15 Uhr. In unserer großen Pause waren wir wieder gut versorgt. Zum einen haben uns die Vösendorfer unterstützt, zum anderen gab es einen lieben Spender. Was will man mehr? Vielen Dank dafür. Auf unserem Heimweg ging es manchmal ein bisschen stockend, dennoch ohne große Staus voran.

Um 19:30 Uhr wurden die Räder ausgeladen, wir waren wieder zu Hause. 

 

Bericht: Maria Bichler

 

 

Tagebuch
Tour von Roßdorf nach Vösendorf, Wolfgang, Armin und Rainer

1. Tag
Abfahrt Gundernhausen 7:45 Uhr nach Reinheim, dann mit dem Zug nach Eberbach/Neckar und umsteigen aufs Rad bis Möckmühl/Jagst. In Bad Friedrichshall Salzbergwerk besichtigt. Gebuchte Herberge hatte uns vergessen, haben beim Chinesen genächtigt Dunkelbier getrunken und gespeist (chinesisch).
Strecke: 104 km, Schnitt: 17,4, Höhen 705 m.

 

2. Tag
Gut geschlafen und im benachbarten Kaffee gefrühstückt starten wir bei leichten Plusgraden. Nach Künzelsau sind es 40 km. Mit der Seilbahn geht es hinauf zum Würth-Museum um die Holbein Madonna zu besichtigen. Die war leider nach Berlin ausgeliehen. Ersatz war eine Namibia-Ausstellung. Es geht wieder bergab an den Kocher und über Schwäbisch Hall (Eis gegessen) mit vielen Steigungen nach Uttenheim in unseren Gasthof.
Strecke: 94 km, Schnitt: 16,4, Höhen 790 m.

 

3. Tag
Nach einem Frühstücksei, weich gekocht wie zu Hause starten wir um 9 Uhr bei leichtem Nieselregen. Es geht ca 8 km bergab nach Gailsberg. Um 12 Uhr Pause im Cafe wegen Regenschauer. Dann fragen wir uns duch zum Bergwerksstollen „Tiefer Stollen“ in Aalen.
Durchnässt angekommen fahren wir nach 1 1/2 Stunden Besichtigung und wieder getrocknet nach Lauchheim in unser Quartier „Zum Roten Ochsen“.
Strecke: 74 km, Schnitt: 17,4, Höhen 616 m.

 

4. Tag
Nach dem Spitzenfrühstück zeigt uns der Wirt die leichtere Nebenstrecke nach Nördlingen.
Dann anspruchsvoll und hügelig über Harburg nach Donauwörth. Wir genehmigen uns einen Stadtrundgang und Tschibo Kaffee (Geschenk der Frau Tschibo). Wegen Umleitung des Radweges sehr schwierige und unangenehme Weiterfahrt nach Neuburg/Donau.
Wir nächtigen in der ca. 300 Jahre alten “Blauen Traube“. Nach Schweinebraten, Schwarzbier und müden
Knochen ab ins Bett.
Strecke: 109 km, Schnitt: 17,4, Höhen 833 m.

 

5. Tag
Im Gasthaus gab es kein Frühstück, Das holen wir in der Stadt nach. Heute sind Dammwege (Deiche) an der Donau angesagt. Die Beine sind noch schwer vom Vortag. In Ingolstadt bei schönem Wetter Altstadtrundgang. Es geht erholsam am Damm weiter bis Kloster Weltenburg. Dank Marias Hilfe erreichen wir dort das Schiff noch pünklich um 15:30 Uhr.
Es bringt uns erholsam über das Wasser und dem weltbekannten Donaudurchbruch nach Kehlheim. Wir übernachten etwas ausserhalb in einem schönen Brauereigasthof.
Strecke: 77 km, Schnitt: 16,8, Höhen 129 m.

 

6. Tag
Starkregen! Wir fahren  um 9 Uhr 6 km zum nächsten Bahnhof. Im Zug geht’s nach Regensburg. Stadtrundgang bei Regen und Einkehr in einer originellen mit Bildern, Schildern und Fotos von vielen prominenten Besuchern geschmückten Kneipe (Dampfnudelhaus).
Nach kleinem Defekt am Rad (Gepäckträgeraufhängung) und Behebung geht es wegen Regen weiter mit dem Zug nach Straubing. Vorher besuchen wir noch einen alten Friedhof (St. Peter) mit bis zu 500 Jahren alten Gräbern. Übernachtung in Pfelling direkt an der Donau aber ohne Telefonempfang.
Strecke: 34 km, Höhen ca. 50 m.

 

7. Tag
Gut ausgeschlafen starten wir um 9 Uhr nach einem guten Frühstück nach Vilshofen. Hier wurden Erinnerungen wach. Vor 10 Jahren hatten wir hier schon einmal zu Viert (Maria, Wolfgang Bichler, Wolfgang Kilb und Armin) genächtigt. Dann ging’s mit Rückenwind und schönem Wetter weiter nach Passau. Nach kurzer Besichtigung der Altstadt und erst 80 gefahrenen KM beschließen wir noch etwas weiter zu fahren und finden ein uriges ca. 500 Jahre altes Gasthaus direkt an der Donau.
Strecke: 104 km, Schnitt: 18,6 km  Höhen 251 m.

 

8. Tag
Um 9 geht’s wieder los auf schönem Dammweg an der Donau ohne Verkehr. Grensübertritt nach Österreich ohne Kontrolle. Mit zweimal Fährbetrieb (Seitenwechsel) fahren wir im Feiertagsverkehr weiter nach Linz, das wir um 15 Uhr, 2 Eis und 75 km wieder verlassen bis zum nächsten Gasthaus in Abwinden.
Strecke: 95 km, Schnitt: 18 km  Höhen 163 m.

 

9. Tag
Nachdem Armin die Niederlage seiner „Dortmunder“ im Fernsehen verfolgte starten wir bei schönem Wetter und böigem Gegenwind trotzdem gutgelaunt in Abwinden. Es geht über Mauthausen, das wir schon von der Tour 2005 kannten durch kleine, schöne Ortschaften der Donau entlang. Bei KM 40 eine kleine Pause für 2 große, eiskalte Apfelsaftchorlen mit katastrophalen Folgen für Armin (2mal Zwangspause in Gasthöfen auf der Strecke). Trotzdem kommen wir nachmittgs in Ybbs an (da waren wir auch schon mal). Wir fahren weiter nach Krumnußbaum, ein Tipp von Rainer, mit dem wir tel. in Kontakt sind.
Strecke: 77 km, Schnitt: 17 km  Höhen 192 m.

 

10.Tag
Wolfgang hat gestern Abend den Sonnenuntergang genossen und Armin geschwächt das Bett aufgesucht. Heute morgen gab es Standardfrühstück, alles war genau aufgelistet. Die 2. Tasse Kaffee kostete extra. Wir fahren weiter nach Melk. Kurze Pause auf einer Bank vor einer Bank, da hat Armin seinen Fahrradhelm liegengelassen, Jetzt fährt er ohne weiter.
Es geht über Mautern, (da haben wir uns verloren und an der Donau wiedergefunden) weiter nach Traismauern. Nach kurzem Bad in einem Seitenarm (nur die Füße) sind wir dann erfrischt in unserem Brauereigasthof in Tulln gelandet.
Strecke: 100 km, Schnitt: 16,9 km,  Höhen 281 m.

 

11. Tag
Der Abend in der Gaststätte war sehr schön. Das Wetter morgens nicht mehr, Dauerregen!
Die Zugverbindung von Tulln nach Wien ist gestört, Oberleitungsschäden durch umgestürzte Bäume. Nach Telefonat mit Rainer, der 30 km hinter uns war und einen Radler aus Thüringen (Peter) kennengelernt hatte, beschließen wir uns mittags 10 km außerhalb von Tulln an einem neuen IC-Bahnhof zu treffen. So geschehen! Wir fahren durch Wien durch zum Flughafen und von da bis Vösendorf mit dem Rad, teils über eine Schnellstraße.
Wir sind da und finden in 2 Gasthöfen Unterkunft.
Strecke: 36 km, Schnitt: 16,6 km  Höhen ? m.

 

 

Rainer, Armin, Wolfgang

und Peter

nach der Ankunft in Vösendorf

Unser neues Tourenlied 2015 nach der Melodie

"Glück auf – Glück auf"

Pump auf, Pump auf, der Radler kommt

und er hat sein helles Licht bei der Nacht

und er hat sein helles Licht bei der Nacht

schon angemacht, schon angemacht.

 

Schon angemacht, das gibt ein Schein

und so fährt er mit uns gemeinsam Rad

und so fährt er mit uns gemeinsam Rad

EuropaRad, EuropaRad

 

EuropaRad, das fahren wir

für Europa in Frieden und Freundschaft

für Europa in Frieden und Freundschaft

das ist das Ziel, das ist das Ziel

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© Bernd Schäfer