Liebe EuropaRad-Freunde,
Vom 22.08. bis 11.09.2026 findet das Stadtradeln Roßdorf statt. Maria Bichler hat das Team EuropaRad angelegt und die beigefügte Anleitung erstellt. Auch hierzu unsere herzliche Einladung.
Rückblicke
Am 09.07.2026 nahmen EuropaRad-Freunde auf dem Alten Friedhof in Darmstadt Abschied von Gerold
Resch. Er hatte zusammen mit seiner Frau Hanne an vielen Touren teilgenommen und unser EuropaRad-Logo gestaltet. Wir behalten ihn in dankbarer Erinnerung.
EuropaRad-Jahrestour 2026
Reisebericht 1 - Hinfahrt
"Es regnet Baumstämme", das war die erste Mitteilung, die Solveigh am 31.05.2026, 08:54 Uhr von ihrer Fahrt von Darmstadt nach
Bacharach schrieb.
Zum Glück wurde es im Laufe des Tages deutlich besser, Jonas und Bernd kamen dazu und wir erlebten einen sehr schönen ersten Abend auf der historischen Rheinburg Stahleck mit Blick über
Bacharach und das Rheintal bis hin zur Loreley. Und wir hörten die Verse von Clemens Brentano von 1802, das erste Loreley-Gedicht, das er auf Stahleck schrieb, gekonnt rezitiert von Jonas. Nach dem
Jugendherbergs-Frühstücksbuffet ging es gut gestärkt auf die 115 km Tagesetappe nach Bonn durch das Weltnaturerbe Mittelrheintal und das Wetter war so gut, dass es zu einer kleinen Schwimmpause
einlud.
In Koblenz und in Mühlheim-Kärlich legten wir mit unseren Cycle-Disks einen Kaffeestop bei Fahrrad-XXL ein und wurden von den Geschäftsführern begrüßt. Zügig ging es weiter, denn die beiden
Radfreunde Ursula und Christian aus Vösendorf trafen schon am Nachmittag mit dem Zug in Bonn ein und bis zur Jugendherberge war noch ein langer und nicht ganz flacher Anstieg zu bewältigen. Die
Freude über das Wiedersehen war groß, das Abendessen lecker und Ursula und Jonas ein gutes Team auf dem Hase-Tandemrad.
Am Dienstag war zwar die Strecke nach Wuppertal mit 101 km etwas kürzer, aber hügelig und das
Wetter unbeständiger. Und in Köln schüttete es so stark, dass die Mittagspause länger ausfiel, als geplant. Auf der anderen Rheinseite ging es über Leverkusen, Solingen nach Wuppertal. Unterwegs
mussten wir Eis essen und waren für den trockenen Platz für uns und die Räder im Eiscafé dankbar. Am frühen Abend erreichten wir Wuppertal-Vohwinkel, wo Solveigh, Ursula und Bernd dem Hotel mit der
entsprechenden Bahn entgegenschwebten und Christian mit Jonas den Weg über die legendäre Nordbahntrasse nahmen.
Das B&B-Hotel war zwar sehr schön, aber es gab kein Abendessen und aufgrund des erneuten Regens begnügten wir uns mit Verpflegungsresten und Chips. Dafür war am nächsten Tag das Führstück
und das Wetter ganz gut und wir befuhren gemeinsam den nördlichen Teil der Nordbahntrasse weitere schöne Bahntrassen-Radwege mit Brücken, Tunnel und viel Natur. Bei Witten überquerten wir die Ruhr,
streiften Stadtteile von Dortmund und legten bei Fahrrad-Hase in Waltrop in den sehr schönen umgestalteten Räumen einer Zeche unser Mittagessen ein. Von da an ging es gut gestärkt nur leicht bergab
und am Nachmittag erreichten wir Davensberg, wo wir im Hotel von Thomas, seinem Team und vielen Radfreunden begrüßt wurden, darunter auch Monika und Manfred, die von Bonn aus über eine andere Route
nach Davensberg geradelt waren.
(Fotos: Christian Hodous, Kallo Weick, Armin Beckmann, Bericht: Bernd Schäfer)
Reisebericht 2 - Ankunft und erster Abend (03.06.2026)
Das Hallo und Herzlich willkommen war groß am Nachmittag des 03.06.2026 in Davensberg. Es gab erstmal ein gekühltes Getränk zum Anstoßen auf das Wiedersehen und Treffen mit alten aber auch neuen Freunden. Danach erfolgte das Einchecken in der großzügigen und komfortablen Hotelanlage Clemens-August, wo wir im Haupthaus und 2 Nebengebäuden untergebracht waren und unsere Räder sicher abstellen und aufladen konnten. Ein großer Saal mit Ton- und Bildprojektionsanlage war für uns reserviert, direkt nebenan das umfangreiche Buffet, das jeden Abend ein anders Motto präsentierte und auch zum Frühstück sehr viel bot.
Thomas Köster begrüßte im Namen von EuropaRad Bönen 82 Teilnehmende: 17 aus der Rhön, 14 aus Reggello, 5 aus Kindberg, 2 aus Vösendorf, 34 aus Roßdorf und 10 aus Bönen, die sich als tolles Team um alle organisatorischen und viele andere Fragen hervorragend kümmerten. An dieser Stelle unseren Gastgebern nochmals ein ganz großes Dankeschön. Auch vielen Dank der Gemeinde Roßdorf, die uns einen Zuschuss für diese Partnerschaftsbegegnung gewährt, ebenso der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement für ihre Förderung. Diese erhalten wir, weil wir uns mit den vorgegebenen Themen zu den 17 Nachhaltigkeitszielen und Radfahren als Beitrag zum Klima- und Umweltschutz während der Tage intensiv auseinandersetzten.
Nach dem Essen am Ankunftsabend wurde das Programm für den ersten Radtag vorgestellt und danach moderierte Jill Waren, langjährige Hauptgeschäftsführerin des Europäischen Radverbandes, Brüssel die Auftaktveranstaltung. Wir hatten mehrere Kartensets der 17 Ziele unter den Teilnehmenden so verteilt, dass sich zu jedem Nachhaltigkeitsziel ein gemischtes Team aus Österreichern, Italienern und Deutschen bildete, die gemeinsam zu den wichtigen Zielen eine Stellungnahme erarbeiteten, vortrugen und mit den anderen besprachen.
Das wurde von Allen als nachhaltig und als gutes Come together – gegenseitiges Kennenlernen eingestuft. Danach saß man noch lange zusammen, um über diese Themen, Gott und die Welt zu sprechen.
Reisebericht 3 - 1. Radtag in Davensberg (04.06.2026)
Nach einem guten Frühstück kamen viele Freunde mit ihren Rädern zur Pfarrkirche St. Anna, die gegenüber vom Hotel liegt. Für Fronleichnam waren viele Fahnen rund um die Kirche gehisst und der Pfarrer gab uns einen Segenswunsch mit auf unseren Weg.
Kurz nach 9 Uhr starteten wir vom Hotel aus zu unserer ca. 60 km langen ersten Tagestour. Unser Begleitteam, das mit Rimini-Warnwesten und Walkie-Talkies ausgestattet war, führte uns zusammen mit Tourenleiter Thomas Köster bei allen Touren sicher über Wegkreuzungen, an Gefahrenstellen vorbei und war nicht nur bei Pannen immer präsent. An dieser Stelle schon mal ein herzliches Dankeschön. Aufgrund des Wetterberichtes, der auch Regen meldete, hatten unsere Gastgeber die Touren 1 und 3 getauscht. Die erste Tour ging nun nach Norden und war etwas gekürzt. Am Burgturm Davensberg vorbei führte uns der Schenkwaldweg über die Autobahn A1 zum Wasserschloss Borg nach Rinkerode und weiter über den Werse-Uferweg nach Albersloh und zur Burg Wolbeck. Von dort aus ging es nach Osten und nach wenigen Kilometern erreichten wir die Kornbrennerei Gerbermann.
Freundlich wurden wir mit einem kleinen Getränk begrüßt. Nach einer sehr interessanten Führung, bei der wir auch viel über die Landwirtschaft in der Region und alte Getreidesorten erfuhren, hatten wir Gelegenheit, gut bedacht unsere Mittagspause mit Lunchpaketen und weiteren Getränken zu verbringen sowie im Hofladen einzukaufen. Gestärkt ging es weiter nach Alverskirchen, am Gut Bückhausen und der Josef-Kapelle vorbei zurück nach Albersloh. Am Daverthauptweg verließen wir die von der Hinfahrt bekannte Strecke gen Norden und erreichten über den Klosterholzweg das Sumpf- und Seengebiet Emmerbach. Unterwegs hatte die Freunde einen Verpflegungsstopp mit Snacks und Kaffee zum Aufwärmen eingerichtet.
Zurück ging es dann wieder über eine Brücke an der A1 zum Frieport nach Davensberg und viele
traten nochmals kräftig in die Pedale, um vor dem nächsten Regen das Hotel einigermaßen trocken zu erreichen. Vor dem Abendessen setzten sich die Leiter der verschiedenen Radgruppen zusammen, um über
die Zukunft von EuropaRad, die allen sehr am Herzen liegt, zu sprechen. Auch mögliche Ziele für 2027 und 2028 wurden erörtert und wir freuen uns alle schon jetzt auf die nächsten Jahre.
Nach dem Abendbuffet stellte uns Heike den nächsten Tourentag mit dem Hauptziel Münster vor und Jill Warren berichtet über die Weltklimakonferenzen mit einer umfangreichen PowerPoint Präsentation
unter dem Titel „Das Radfahren als wesentlicher Bestandteil der globalen Klimapolitik“ Als langjährige Hauptgeschäftsführerin des Europäischen Radverbandes hatte sie sich bei diesen Konferenzen für
die Akzeptanz und den Ausbau des Radverkehrs sehr engagiert eingesetzt. Wir erfuhren Details über die gewaltigen Teilnehmerzahlen, prunkvollen Präsentationen einiger (Öl)Staaten und die
Schwierigkeit, große und nachhaltige Klimaziele durchzusetzen.
Und es muss doch wirklich jedem – alleine aufgrund der deutlich spürbaren Klimaveränderung nicht nur in Europa – mehr als bewusstwerden, dass wir alle dringend handeln müssen und uns für erneuerbare Energien, Verkehrs- und Energievermeidung u.a.m. zum Erhalt unserer Welt einsetzen müssen.
Reisebericht 4 - 2. Radtag in Davensberg (05.06.2026)
Unsere “kleinste” Tagestour führte mit knapp 50 Radkilometern von Davensberg nach Münster. Dort waren wir aber zu Fuß noch einige Kilometer unterwegs. Die Radstrecke führte uns erst einmal wieder nach Norden, wir überquerten die A1 und fuhren durch Wälder und Felder, am Dortmund-Ems-Kanal an Hiltrup vorbei bis zum Stadthafen von Münster. Durch die Stadtviertel Mauritz- und Kreuzviertel erreichten wir die berühmte Promenade, ursprünglich eine Befestigungsanlage aus dem 13. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert zu einer Lindenallee zurückgebaut und heute ein 4,5 km langer Rundkurs um die City für Radfahrer und Fußgänger. Über diese interessante Strecke erreichten wir das barocke Schloss, die ehemalige Residenz der Fürstbischöfe, heute Universität.
Am Schlossplatz hatten unsere Böner Freunde nicht nur ein bewachtes Abstellen unserer Räder, sondern auch Stadtführer für uns organisiert, die uns von dort in verschiedenen Gruppen durch die interessante Altstadt führten. Schon nach wenigen 100 Metern standen wir vor dem Antiquariat Solder, bekannt aus den Wilsberg-Filmen, gegenüber der Überwasserkirche, deren Name sich von „Über dem Wasser“ ableitet, da sie westlich des Doms auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses Aa liegt. Und Wasser gab es zu Beginn unseres Stadtrundganges kurz aber heftig und wir waren froh, uns bei einem Straßencafé unter die großen Schirme stellen zu dürfen. Bald kam aber die Sonne wieder hervor und wir konnten unseren Weg über den Domplatz zum historischen Rathaus mit seinem sehr schönen gotischen Giebel fortsetzen.
Im Rathaus besichtigten wir den Friedenssaal, in dem der Westfälischen Frieden verhandelt und geschlossen wurde und somit den Dreißigjährigen Krieg beendete. Die Ausstattung dieses Raumes u.a. mit vielen Porträts der Abgesandten der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden, Möbeln und dem goldenen Hahn, einem Pokal für Ehrengäste (leider nicht für uns) war sehr beeindruckend, wie auch die anderen Räume und Hallen des Gebäudes. Durch die Fußgängerzone ging es weiter zur gotischen Lambertikirche mit der Himmelsleiter und den drei Eisenkörben, in denen die hingerichteten Wiedertäufer im 16. Jahrhundert zur Schau gestellt wurden.
Nach der Stadtführung verblieb noch genügend Zeit, um in kleinen Gruppen andere schöne Straßen und Gebäude anzuschauen und manche kehrten im historischen Brauhaus Pinkus Müller, um die Bierspezialitäten und westfälische Gerichte zu probieren. Zurück am Schlossplatz fuhren wir zurück nach Davensberg.
Ein Abstecher führt zu Fahrrad XXL, wo Geschäftsführer Christian Hürter unsere EuropaRad XXL-Tour mit Stopps in Koblenz und Mülheim-Kärlich offiziell beendete. Am Abend sprachen Bürgermeister Nils Böckmann und Jan-Christian Borchard von der Arbeitsgruppe Klima und Nachhaltigkeit, Bönen über ihre Arbeit und Ziele zu uns.
Reisebericht 5 - 3. Radtag in Davensberg (06.06.2026) und Heimreise
Nach der Nord- und der Münstertour stand nun die „Schlössertour“ auf dem Programm. Sie führte uns von Davensberg nach Süden, durch den Hauptort Ascheberg, durch Wiesen und Felder ins 15 km entfernte Nordkirchen, dem "Westfälischen Versailles".
Die barocke, ehemalige Residenz der Fürstbischöfe von Münster wurde 1703 bis 1734 errichtet und gehört als UNESCO „Gesamtkunstwerk von internationalem Rang“ zur 100-Schlösser-Route. Beeindruckend war für uns nicht nur die gewaltige Schlossanlage, die wir per Rad umrundeten, sondern der mit über 170 Hektar große Schlosspark, in dem wir unsere erste Verpflegungspause einlegten.
Gut gestärkt ging es weiter gen Nordwesten nach Lüdinghausen, wo wir die Wasserburg Vischering besichtigten. Sie ist eine der ältesten und besterhaltensten Anlagen der 100-Schlösser-Route und wurde bereits im 13. Jahrhundert als Trutzburg errichtet. Wir hatten genügend Zeit, die Schlossräume, das Museum, die Außenanlage und das Restaurant auf einen Kaffee zu besuchen. Nach ca. 40 Radkilometern erreichten wir die schöne Wasserbug Kakesbeck, heute ein großes Pferdezentrum. Am nördlichsten Punkt unserer Rundfahrt trafen wir in Senden am Dortmund-Ems-Kanal zum nächsten Verpflegungsstopp ein.
Mit großem Interesse beobachteten wir dort zwei Sportler beim Foilboarding. Ihr kleines Surfbrett verfügt über ein unter dem Brett montiertes Tragflächensystem, das in der Regel aus einem vertikalen Mast und zwei horizontalen Tragflächen besteht. Durch die ständige Auf- und Abwärtsbewegung des Fahrers gleitet es über das Wasser, ohne es zu berühren. Einer der Beiden konnte es schon sehr gut, der andere muss noch üben und von uns hat sich keiner getraut, es zu probieren – beeindruckend.
Erfreut waren auch Einige, Freunde und Verwandte in Senden zufällig zu treffen. Über den Kappenberger Damm erreichten wir das Venner Moor, ein 150 Hektar großes ehemaliges Hochmoor und Naturschutzgebiet. Am Saalmannsee vorbei kamen wir nach 59 Kilometern Davensberg an - nach einer weiteren sehr schönen und interessanten Tour.
Jetzt war Packen angesagt, denn für viele ging es am nächsten Morgen schon sehr früh zurück und der große Abschlussabend stand bevor mit Buffet, Geschenken und herzlichen Dankesworten an die Gastgeber aus Bönen, Tourenleiter Thomas, das Begleit- und Verpflegungsteam, die alle Großartiges geleistet hatten. Günther und Bernd hatten ihre Velodisks an ihren Rädern abmontiert - zum Teil mit spektakulärem Aufwand - und diese Radscheiben wurden von den Teilnehmenden unterschrieben und den Gruppen als Erinnerung überreicht. Die Verabschiedung war herzlich und von dem Wunsch begleitet, sich spätestens 2027 wieder zu treffen, um "Europa gemeinsam zu erfahren“.
Am nächsten Morgen gab es für viele nur ein kleines Frühstück, viele Buskilometer bis nach Reggello und Kindberg, Bahnkilometer nach Vösendorf, Radkilometer für Monika und Manfred nach Roßdorf und die Rückfahrt aller anderen musste noch bewältigt werden. Eine wunderschöne Jahrestour ging zu Ende und beim Ortskernfest im August erwarten wir zahlreiche Radfreunde aus den Partnergemeinden, mit denen wir über diese Tour und die weitere Planung sprechen wollen. Bis dahin verbleiben wir der geneigten Leserschaft mit einem herzlichen und dreifachen
Pump auf!
Rückblick
Götzinger-Weintour
Am 13. Juni 2026 machten sich neun Europaradler auf eine herrliche Tour. Über Ober-Ramstadt, Modau, Brandau und Gadernheim
führte der Weg zunächst bergauf. Danach ging es entspannt auf der Nibelungenstraße bergab zur Bergstraße. Eine letzte steile Herausforderung kurz vor Bensheim verlangte uns nochmal alles ab, bevor
wir beim Weingut Götzinger in Bensheim-Zell ankamen. Dort wartete die Spargelspezialität: Spargel mit Hollandaise, mit Schnitzel, Schinken und Käse überbacken – ein echter Genuss!
Die Strecke hatte uns hungrig gemacht, so waren die Teller am Ende blitzblank. Der gut eingeschenkte Gespritzte sorgte für die passende Erfrischung. Der Rückweg entlang der Bergstraße führte uns zu
einer verdienten Pause an der Eisdiele in Seeheim. Einige gönnten sich noch ein Eis. Über Nieder-Ramstadt, Traisa und die „Eiserne Hand“ erreichten wir schließlich die Almhütte in Roßdorf zur
Abschlussrast. Ein wundervoller Ausflug, herzlichen Dank an unsere „Reiseleiter Monika und Manfred Rhode“!
(Bericht und Foto Maria Bichler)
Rückblick
Tagestour am 23.05.2026 an den Main:
"In Roßdorf ging es 9 Uhr los. 10 Radler machten sich auf den Weg nach Groß-Wallstadt/ Mainfranken bei bestem Wetter: 30° sollten es werden- 70 km sollten es auch werden- davon später mehr!
In Zimmern kamen 2 weitere Fahrer dazu, nun waren es 12 EuropaRadler.
Weiter ging es über Semd mit Blick auf den Friedhof nach Umstadt. Dort bogen wir in die Straße nach Raibach ein und nahmen den ersten wirklichen Buckel unter die Pedale. An den Windrädern
verabschiedete sich das Ehepaar Grieger - sie hatten noch Termine. Dann waren´s nur noch 10…
Endlich oben angelangt gönnten uns unsere Tourenleiter Monika und Manfred Rohde eine Rast am Parkplatz „Alter Steinbruch“, wo wir feststellten, dass wir einen Günther zu wenig hatten! Sein Bruder
Kallo schwang sich flugs aufs Rad um den Vermissten aufzuspüren, aber schon nach wenigen Minuten kamen beide Weicks angeradelt - Günni hatte an den Windrädern die falsche Straße gewählt, den Irrtum
aber schnell bemerkt!
Nun konnte uns nichts mehr davon abhalten, die bisherige Kraxelei mit einer langen, luftigen Abfahrt zu krönen! Vorbei an Dorndiel gelangten wir nach Mömmlingen, wo sich uns ein Café derart in den
Weg stellte, dass sich Tourenleiter Manfred genötigt fühlte dem Druck der Allgemeinheit nachzugeben und einen Espresso zu erlauben…
Dann aber schnell weiter zur Mittagspause! Aus reservierungstechnischen Gründen hatte es mit dem Weingut „Gunther“ in Groß-Wallstadt nicht geklappt, aber in Obernburg war ein Ersatz gefunden worden,
der sich durchaus als Glücksgriff herausstellte! Essen & Trinken 1a, die Bedienung freundlich und schnell und zum Abschluss einen Calvados aufs Haus- was will man mehr??!!
Dann die Rückfahrt: die 30° waren lange erreicht und die Sonne brannte unbarmherzig und ungewohnt! Aber es half nichts - wir wollten ja wieder heim…also ging es zunächst am Main entlang, da waren wir
nicht die Einzigen! Bei Niedernberg verließen wir den Fluss und befuhren den Radweg nach Groß-Ostheim. Wir ignorierten sämtliche Eiscafés und erreichten bald darauf Schafheim, wo ein schön kühler
Waldweg nach Langstadt führt. Auf halber Strecke gibt es ein Wanderhüttchen, wo wir- zusammen mit vielen Schnaken- nochmal eine kleine Pause einlegten.
Wir durchquerten Langstadt, Harpertshausen, Altheim und erreichten Dieburg, danach Groß-Zimmern bis wir nach 85 km endlich Roßdorf wiedersahen! Die vielen km kamen wohl durch die verlegte
Mittagspause zustande.
Obwohl alle ziemlich geschafft waren, hatten wir mal wieder eine wunderschöne, abwechslungsreiche Tour genossen und sagen „DANKE“ an Rohdes für ihr Engagement!!
In wenigen Tagen geht es ins schöne Münsterland zur großen EuropaRad-Tour..
Bis dahin verabschieden wir uns von dem geneigten Leser mit einem salbungsvollen
„Pump auf…!!!“
(Bericht von Uli Eckhardt)
Eilmeldung!
Wie das Olympische Komitee gerade bekannt gab, finden die XXV. Olympischen Winterspiele vom 06. bis zum 22. Februar 2026 in Mailand, Cortina d’Ampezzo und in Roßdorf statt. Die Sportwelt ist überrascht und begeistert.
In Roßdorf fanden zum Auftakt dieser internationalen Wettbewerbe die Eisstockmeisterschaften auf der neu geschaffenen Anlage
in der Rieds Winterwunderwelt unter großer Anteilnahme statt. Die internationalen Teilnehmermannschaften gaben ihr Bestes und liefen zur Höchstform auf.
In der Mannschaftswertung siegten die Ladys, die unter der Fahne von Glühwein und Winterbock starteten, mit Moni, Claudia, Carmen, Jitka und Heide mit dem sensationalen Ergebnis von 99 Punkten.
Einen Punkt mehr und sie hätten mit 100 Punkten den Vogel in der Weltrangliste abgeschossen. Auf Platz 2 kam die Mannschaft Sternstunde mit Manfred R., Dödel, Maria und Josef mit 95 Punkten. Den 3.
Platz belegten die Bembler mit Matthias, Jürgen, Wolfgang und Bernd mit 80 Punkten und leider weit abgeschlagen landeten die Eiswölfe mit Barbara, Grünther, Manfred G und Dödel auf Platz 4 mit 42
Punkten.
Siegerin in der Einzelwertung war Carmen mit 37 Punkten, gefolgt von Manfred R. mit 32 und Maria mit 30 Punkten. Bei der anschließenden Siegerfeier in der Ried Alm wurde ausgiebig gefeiert und nach
Bier- und Weingenuss wird hier nicht verraten, wer die Fahne mit nach Hause genommen hat.
Pump auf und ab