Liebe EuropaRad-Freunde,
 
herzlich laden wir zu folgenden Aktivitäten ein:
 

So., 23.09.2018, 12:00 Uhr Federweißer-Fest in der Winzergenossenschaft Groß-Umstadt
Abfahrt 11:00 Uhr am Rathaus Roßdorf ohne Tourenleitung, denn der Weg ist bekannt und der Weg ist das Ziel.
Ausgerichtet wird das Fest vom Männergesangsverein, wo Tilman Brauneck Mitglied ist. Wir waren schon mal da, es hatte viel Spaß gemacht und so freuen wir uns auf die Groß-Umstädter Freunde.
 

Seit 1. Sep. 2018 läuft wieder der Fahrradklimatest, wobei man die Fahrradsituation in der eigenen Gemeinde bewerten kann. Also eine gute Möglichkeit, Fahrradärger oder auch Positives! loszuwerden.

Insgesamt müssen es mindestens 50 Teilnehmer pro Gemeinde sein, damit der Fragebogen (und damit Roßdorf, aber auch Groß-Umstadt oder Griesheim) in die Auswertung kommt. Das Ganze wird online im Browser ausgefüllt, alle Angaben sind anonym.

https://www.fahrradklima-test.de/

Diese Anregung von Jürgen Enke geben wir gerne weiter und laden zur Beteiligung ein.

 

Der 20.10.2018 ist in Vorbereitung für eine Frankfurt-Tour mit Griegers, bitte schon mal vormerken.

Die Roßberg-Exkursion wird von Heinz Meinusch vorbereitet und demnächst hier bekannt gegeben.

 

Auch bitten wir um Vormerkung des Hessischen Europa-Empfanges am

23.11.2018, zu dem wir von Frau Staatsministerin Puttrich als beispielhafte und vorbildliche Europa-Netzwerkpartner-Hessen schon jetzt herzlich eingeladen sind. Und er ist diesmal nicht in Kassel oder Fulda, sondern in Darmstadt. Näheres ist unten angefügt.

Beste Grüße und ein Dreifach Pump auf Bernd Schäfer EuropaRad

 

 

Lucia Puttrich

 

lädt EuropaRad herzlich ein zum

 

Hessischen Europaempfang.

 

Ziel des Europaempfanges ist es, zentrale Fragestellungen der Europapolitik aufzugreifen und darüber hinaus auch das Augenmerk auf bedeutende Entwicklungen in Gesellschaft, Wissenschaft und Forschung zu richten.

 

Der nahende Brexit ist ein aktuelles Thema, das auch die gegenwärtige Debatte um die Zukunft der Europäischen Union bestimmt. Die Austrittsverhandlungen Großbritanniens aus der EU gehen in die entscheidende Phase, muss doch der komplexe Prozess bis März 2019 abgeschlossen sein. Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Hessen beim Bund Lucia Puttrich und der ehemalige deutsche Botschafter in London Dr. Peter Ammon werden den Hessischen Europaempfang dazu nutzen, den Stand der Verhandlungen zu skizzieren, insbesondere aber die Konsequenzen für das Europa der „27“ aufzuzeigen. Im Fokus werden dabei besonders die Beziehungen Hessens zum Vereinigten Königreich und die Fortentwicklung des Finanzplatzes Frankfurt am Main stehen.

 

Anschließend folgt ein Empfang.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich diesen Termin bereits jetzt vormerken könnten.

Ihre persönliche Einladung geht Ihnen zeitnah zu.

 

Auch im Hinblick auf die Partnerschaft des Landkreises Darmstadt-Dieburg mit dem Landkreis North-East-Derbyshire bei Chesterfield ist dieses Thema aktuell und interessant.
 

 

Tour zur Vetters Mühle

in Bensheim-Zell
2. September 2018
 

Am Sonntag, mit einer endlich angenehmen Temperatur, starteten wir nach der Begrüßung und einigen einleitenden Worten von Bernd, mit 10 Europaradlern zur Vetters Mühle. Nachdem wir in Ober-Ramstadt angekommen waren, hatten wir für den weiteren Weg durch das Modautal die nötige Betriebstemperatur. In Brandau machten wir den ersten Stopp, einmal um unseren Bernd, der einen Termin in Darmstadt wahrnehmen mußte, zu verabschieden und da sich einige sich ihrer Jacken entledigten, um beim Aufstieg nach Gadernheim nicht so sehr ins Schwitzen zu kommen.

Hier machten wir im Eiscafe Taormina eine Pause, beließen es aber bei Kaffee. Danach ging es weiter bergauf nach Knoden, wo wir mit ca. 525 m den höchsten Punkt unserer Tour erreichten. Nach einem kurzen Durchschnaufen erreichten wir Schannenbach. Ab hier ging es auf unbefestigten Wegen, sogar teilweise auf einem Pfad wie ein Mountain-Bike-Trail, steil bergab.

Eine viertel Stunde später erreichten wir die Gaststätte und genossen das gute Essen und Trinken.

Die Rückfahrt erfolgte nach einer zu findenden Umfahrung des Festumzugs in Bensheim (man kann nicht alles Wissen) über die Bergstraße. In Zwingenberg verabschiedeten wir unseren Griesheimer Europaradler

Karl-Heinz und zuvor die EuropaRad-Tänzer Claudia und Erich. Nach einem Einkehrschwung im Eiscafe Natale in Seeheim ging es weiter über Malchen, Nieder-Ramstadt und Traisa nach Roßdorf.

Die Tour soll sehr schön und interessant gewesen sein – meinten meine Mitstreiter.              Text M. Rohde

 

Liebe EuropaRad-Freunde,

20./21.10.2018 Roßberg-Exkursion, die von Heinz Mainusch mit Erich Grieger für den 20./21.10.2018 vorbereitet wird. Auch darauf hatten wir am 04.07.2018 schon hingewiesen.                                           Bernd Schäfer
 

EuropaRad-Stammtisch

Nächster Termin wird noch bekanntgegeben.

 

 

 

EuropaRad-Tour in Roßdorf 2018

30. Mai bis 2. Juni

Liebe EuropaRad-Freunde,
Das Treffen begann mit der Anreise der Gäste am 30.05.2018. Aber das war nicht der erste Tag sondern bereits gut zwei Jahre vorher begannen die Vorbereitungen mit Erarbeitung der Konzeption, Reservierungen der Jugendherberge am 24.06.2016, Bildung von Teams für die Touren und die vielfältigen Aufgabenbereiche und vieles andere mehr.

Je näher der 30.05.2018 kam, desto häufiger waren die Vorbereitungstreffen und Vortourtermine, über die wir ja auch hier berichteten.

 

Ankunftsabend mit Einführungsvortrag

Dr. Gutbrod

 

Und dann war es endlich soweit. In der Jugendherberge hatten wir die Räume für Präsentationen, Anprobieren der neuen Blusen und Hemden mit unserem Logo, Ausschank von Getränken, Geschenke und sicherem Abstellen der Räder vorbereitet.

Gegen 10 Uhr kam dann der erste Anruf: Busprobleme bei Bologna, Werkstatt, Verzögerung - und es sollte für unsere italienischen Freunde spät werden: Sie kamen erst nach 23 Uhr an. Die anderen Radfreunde aus Frankreich, Österreich und Deutschland trafen im Laufe des Nachmittags ein und aßen ab 18 Uhr mit uns gemeinsam zu Abend.

Danach stellten die Tourenleiter per Powerpoint die einzelnen Tage vor, Bürgermeisterin Christel Sprößler begrüßte die Gäste und der Leiter des Instituts Mathildenhöhe Darmstadt Dr. Philipp Gutbrod berichtete in einem sehr interessanten Vortrag mit vielen Bildern über die Geschichte der Künstlerkolonie Mathildenhöhe und den aktuellen Stand des Weltkulturerbes.

Damit stiegen wir in unser Jahrestourthema "Die Zukunft Europas im Europäischen Jahr des Kulturerbes debattieren und gemeinsam erfahren" ein. Gegen 21 Uhr schloss sich ein Rundgang über die Mathildenhöhe an, wir konnten uns über die Renovierung der Anlage, Bedeutung und Wichtigkeit von Kulturebestätten ausführlich unterhalten und genossen einen wunderschönen Sonnenuntergang im Platanenhain.

Herzlich begrüßten wir dann unsere italienischen Freunde, für die schon die Betten bezogen waren und ein Gute-Nacht-Imbiss vorbereitet war. Es war ganz schön spät geworden, als wir das Licht ausmachten. Der erste Tourentag stand bevor.                                                                                                       Foto: Kallo Weick

 

 

1. Tourentag 31.5.2018

Der erste Tourentag führte uns unter der Leitung von Wolfgang Wardenbach, Peter Schulz und weiterer Griesheimer EuropaRad-Freunde von Griesheim durch das Ried mit einer Pause in Ginsheim, weiter bis kurz vor Mainz, auf der anderen Rheinseite stromaufwärts bis Nierstein, mit der Fähre setzten wir über nach Kornsand. Nach kurzer Verpflegungspause in Leeheim erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt Griesheim.

Diese Tour stand unter dem von der Europäischen Kommission Brüssel vorgegebenen Themenfeld Bekämpfung der Stigmatisierung von Einwanderern und positive Gegenerzählungen zur Förderung des interkulturellen Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses“. Da wir dies mit Betroffenenselbst diskutieren wollten, vermittelte Rainer Schweickert sportliche Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus Pakistan, Eritrea und Äthiopien mit guten Deutschkenntnissen, die mit uns gemeinsam die Tour fuhren und zahlreiche Gespräche mit uns führten.

Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl begrüßte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Abfahrt an der Hegelsberghalle. Über Wolfskehlen ging es auf schöner Strecke durch Felder und am Rheindamm entlang nach Ginsheim zur ersten Pause. Dort wurden wir von Europa-Staatssekretär Mark Weinmeister und dem Bürgermeister von Ginsheim, Thies Puttnins von Throtha, erwartet. Mark Weinmeister lobte die umfangreiche Arbeit von EuropaRad und die Auseinandersetzung mit wichtigen europäischen Themen.

Ein besonderer Tropfen aus dem Kloster Eberbach wurde uns anschließend von unserem Kellermeister und Weinexperten Klaus Dummel gereicht. Und kurz vor der Weiterfahrt kam Griesheims Bürgermeister Krebs-Wetzl nach einigen dienstlichen Termin am Vormittag hinzu und begleitete uns per Rad die weitere Strecke, die uns anfangs am Rhein entlang und später in die Weinberge vor Nierstein führte.

Toll war auch die Überfahrt mit der Fähre: der Kapitän legte inmitten des Rheins für uns eine 360 Grad-Drehung hin, was begeistert von den EuropaRadlern gefeiert wurde. Die nächste Pause vor Leeheim war nötig, weil wir dringend Flüssigkeit brauchten. Petrus meinte es doch an diesem Tag besonders gut mit uns: wir hatten immer Sonne und hohe Temperaturen, das machte uns durstig. Nun war es noch ein Katzensprung“ bis Griesheim,

von wo die TeilnehmerInnen in ihre Unterkünfte fuhren.

Abends trafen wir uns alle im Bürgerhaus St. Stephan zum Gedankenaustausch und gemeinsamen wunderbaren Abendessen, das von zahlreichen Helferinnen und Helfern für uns vorbereitet war.

Ein harmonischer Tag ging zu Ende.                                                                           Text: Rainer Schweickert

                                                  Foto Kallo Weick: Begrüßung durch Europa-Staatssekretär Mark Weinmeister

 

 

Die Limestour als 2. Tour

führte uns am 1. Juni von Darmstadt über Roßdorf, Groß-Zimmern, Semd, längste Bank der Welt, Groß-Umstadt, Wiebelsbach, Haselburg, Brensbach, Groß-Bieberau, Reinheim, Roßdorf, und zurück nach Darmstadt, ca. 70 km und über 400 Höhenmeter.

Ausarbeitung und Durchführung lagen bei Kallo, Gerhard, Wolfgang und Armin.
Die Streckensicherung übernahmen unsere beiden Kradfahrer Matthias und Holger

Schon im Herbst 2017 hatten wir die Strecke ausgesucht. Nach mehrmaligem Abfahren und kleinen Korrekturen war sie abgesegnet und wir konnten zum Termin starten.

Die Tour begann um 8:00 Uhr an der Jugendherberge in Darmstadt wo unsere Gäste wohnten. Sie wurden von unserem Streckenführer Kallo und von Manfred abgeholt und nach Roßdorf zum Ra(d)haus geleitet. Dort kamen die einheimischen Radler dazu. Es gab ein großes Hallo, die Stimmung war großartig und alle wurden von unserer Bürgermeisterin Christel Sprößler begrüßt und nach einem Gruppenfoto auf die Reise geschickt. Das Wetter war gnädig und noch regenfrei.

Die erste Panne hatten wir bereits nach zwei Kilometern. Die Schlussfahrer (Besenwagen zu Rad) hatten den Platten gleich behoben. Der zweite Platten folgte einen Kilometer später und machte Probleme. Das Ventil des Ersatzschlauches war defekt, konnte aber nach einiger Zeit behoben werden. Ansonsten gab es keine Pannen mehr und zum Glück auch keine Stürze.

Unser erster Stopp war hinter Semd an der Längsten Bank der Welt“ (31,33 m lang), die anlässlich der Internationalen KWF-Messe aus einem einzigen Douglasienbaum an einem Stück herausgesägt wurde. Sie ist im Guiness-Buch der Recorde“ erwähnt.

Weiter ging’s zum Marktplatz von Groß-Umstadt. Da wurden wir vom Bürgermeister Joachim Ruppert begrüßt wurden. Wir machten eine Verpflegungs- und Toilettenpause. Als ortsübliches Willkommen gab es für jeden ein Gläschen Esprit“, Perlwein der örtlichen Winzergenossenschaft. Zum Tagesthema Auf den Spuren der Römer – Groß-Umstadt, Limes, Haselburg“ hat die Historikerin Dr. Margarete Sauer gesprochen.

Nach der wohltuenden Pause ging es gestärkt weiter zum angekündigten harten Teil der Strecke. Nach Wiebelsbach begann der steile Anstieg ca. 2 km und etwa 130 m Höhe. Oben gab es zur Belohnung eine Verschnaufpause, mehr noch nicht. Denn nach weiteren 8 km auf moderater Strecke kamen wir am Mittagsziel, der Haselburg“, an. Es gab zu Essen und zu Trinken und einen Vortrag zur Haselburg, den Römern und ihrem Limes von Arno Schäfer.

Danach ging es in rasanter Fahrt bergab zurück über Brensbach, Reinheim – wo wir noch einen kurzen Regenschauer über uns ergehen lassen mussten – nach Roßdorf zum Bahnhof. Hier gab es noch einen kleinen Imbiss. Die Gruppe teilte sich. Ein Teil der Gäste wurde von Kallo und Manfred nach Darmstadt ins Quartier geleitet, einige beendeten die Tour im Eiscafé oder fuhren direkt nach Hause.

Die Zeit war knapp, alle wollten sich duschen und umziehen um pünktlich zum Abendessen in Roßdorf in der Rehberghalle zu sein. Dank sei dem Verpflegungsteam, das uns auf der Strecke versorgte und auch gemeinsam mit den beiden Gerhards und Peter für das gelungene und schmackhafte Essen verantwortlich war.

Begrüßt wurden wir dort von Landrat Klaus Peter Schellhaas und Bürgermeisterin Christel Sprößler.

                                                                              Text: Armin Beckmann, Foto: Rosita Kreisel und Kallo Weick

 

3. Tourentag, Kloster Lorsch Tour
Die letzte der drei Tagestouren startete um 08:30 Uhr an der Jugendherberge Darmstadt mit den Gästen und führte zum Roßdorfer Freibad, wo die hiesigen Radfreunde schon warteten. Gemeinsam ging es unter Leitung von Manfred Rohde über den Col du Eiche“ am Roßberg vorbei hinab nach Ober-Ramstadt und am kleinen Stausee entlang ins Modautal.

Nach 22 Kilometern und einem behobenen Plattfuß kam es bei allen Radlern aufgrund von übermäßig starkem Geruch von Cappuccino zu einer kollektiven Vollbremsung mit einer einhergehenden Tiefenentspannung der Gesichtszüge. Der Tross war am Bistro "Klein-Italien" in Ober-Modau angelangt. Michele, seine Familie und einige Helfer hatten alle Gerätschaften in Betrieb genommen, die nur nach Kaffeemaschine aussahen; darunter war sogar eine mobile Musikanlage. Die kam  freilich später zum Einsatz. Alle Teilnehmer bildeten spontan einen großen Kreis; Michele, immer noch in Gartenschuhen, legte eine furiose Gesangs- und Tanzshow auf den Asphalt, der den Radlern ein Lächeln ins Gesicht zauberte: so schön kann Europa sein."(E.G.)

Frisch gestärkt ging es dann hinauf nach Frankenhausen und zur Neutscher Höhe., mit ca. 400 m, der höchste Punkt unserer Etappe. Den Teilnehmern bot sich bei herrlichem Wetter eine grandiose Rundsicht über den Odenwald bis hin zur Neunkircher Höhe, die höchste Erhebung des nördlichen Odenwaldes. Nach Durchfahren des Lautertals erfolgte ein letzter kleiner Anstieg nach Beedenkirchen und nach kurviger Abfahrt gings zur Mittagsrast ans Felsenmeer.

Dort erwartete uns bereits dies stellvertretende Geschäftsführerin des UNESCO – Geoparks Odenwald-Bergstraße Dr. Jutta Weber, die uns über die Bedeutung von Geoparks und des Felsenmeeres informierte. Fließendes Magma bildete eine kompakte Gesteinsmasse in riesiger Größe. Durch Erosion dieses Granits entstand in Jahrmillionen die heutige Gestalt, die an ein Geröllfeld erinnert.

Nach einem kleinen Spaziergang über die Felsen und erfolgter Stärkung ging es weiter durch Reichenbach, die Nibelungenstraße hinab nach Bensheim, eingebettet am Westhang des Odenwalds und der weiten Rheinebene. Hier befindet sich das bekannte Weinanbaugebiet Hessische Bergstraße“, das zu den wärmsten Regionen Deutschlands gehört. Und nach wenigen Kilometern erreichen wir unser Tagesziel, das Kloster Lorsch.

Das Kloster Lorsch gehört zu den bedeutendsten Klosteranlagen aus karolingischer Zeit. Erstmals 764 urkundlich erwähnt, setzte anschließend eine rege Bautätigkeit ein, von der die aus dem 9. Jahrhundert stammende Tor- oder Königshalle noch am besten erhalten ist. Sonstige Klosteranlagen wurden abgebrochen oder fielen wie die Klosterkirche leider dem Dreißigjährigem Krieg zum Opfer. Der Leiter dieser berühmten Weltkulturerbestätte Dr. Hermann Schefers selbst begrüßte uns alle und in verschiedenen Gruppen wurden wir in italienischer, französischer und deutscher Sprache durch die gesamte Klosteranlage geführt.

Auch die Rückfahrt erfolgte in verschiedenen Gruppen per Rad, Kleinbusse und Reisebus. In der Jugendherberge wurden letzte organisatorische Fragen mit den Delegationen besprochen, manche besuchten die Innenstadt und das Schlossgrabenfest aber die meisten ließen diese wunderbaren Tage im Garten der Jugendherberge mit Blick auf den Woog, Getränken, Musik und Gesang ausklingen.

Die Delegationsleiter bedankten sich vielmals bei uns und die EuropaRad-Freunde aus Roßdorf/Rhön luden alle zur nächstjährigen Tour vom 22.-26.05.2019 in das Biosphärenreservat Hohe Rhön ein.

Wir bitten jetzt schon um Vormerkung, auch des Termins für die Nachbesprechung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sa., 11.08.2018, 18 Uhr, Sportheim Gundernhausen.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen unserer Jahrestour in vielfältiger Weise beitrugen.

                                                         Text: Erich Grieger, Manfred Rohde und Bernd Schäfer, Foto: Kallo Weick
 

EuropaRad ist vom Land Hessen als beispielhaft und vorbildlich für unsere Europaarbeit eingestuft worden.
 

Zum Jahresende erhielten wir vom Europaministerium und der Staatskanzlei Hessen die höchsterfreuliche Mitteilung, dass wir vom Land als beispielhaft und vorbildich eingestuft wurden. Die beispielhaften Projekte, zu denen EuropaRad zählt, sind unter
 

https://europanetzwerk.hessen.de/
https://europanetzwerk.hessen.de/beispielhaft

http://www.rheinmaintv.de/category/video/Neue-Europa-Website-fuer-Hessen/a62d796b9d7d6011a09cdf3cbdbdd4b5/1

zu finden. In diesem Zusammenhang dürfen wir darauf hinweisen, dass EuropaRad vom Land den bisher einmalig verliehenen Hessischen Europapreis - LEAH - Lebendiges Europa in Hessen - erhalten hat. Der Preis ist im Roßdorfer Rathaus während der Öffnungszeiten zu sehen. Auch die Medien haben ausführlich über das neue Europanetzwerk Hessen berichtet.
Wir danken Europaministerin Lucia Puttrich, Staatssekretär Mark Weinmeister, mir dem wir die Sommertour des Ministeriums 2016 durchführen konnten, Christine Schröder-Schönberg von der Abteilung Europa- und Internationale Angelegenheiten Wiesbaden und allen anderen, die mit Touren und anderen Aktivitäten zu diesem großen Erfolg beitrugen.

 

Große Tour nach Vösendorf vom 25.05. bis 29.05.2016

Liebe EuropaRad-Freunde,
 

die Jahrestour 2016 liegt hinter uns und sie war rundum gelungen!
Allen Organisatoren, Betreuern und Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein herzliches Dankeschön – an erster Stelle Familie Thor und dem Vösendorfer Team! Aber auch allen Tourenleiterinnen und Tourenleitern vielen Dank – für Hessen geht der Dank an Maria Bichler.
Die jetzt wieder erlebte große Freundschaft und Verbundenheit war und ist so wichtig - gerade wenn wir auf die aktuellen Geschehnisse in der Türkei und auf die europäische Flüchtlingspolitik blicken.
Wir können zwar nur einen kleinen aber sicher dennoch wertvollen Beitrag für Europa leisten!

 

Bernd Schäfer
 

25.05.2016  Anreise

Diesmal hatten wir einen großen Reisebus mit Fahrradanhänger.

6 Uhr morgens sollte Abfahrt sein, aber bis alle da waren und alles verstaut, wurde es etwas später. Dann ging es los auf die A3 Richtung Würzburg. Dort wechselte der Fahrer und aus Fritz wurde Schorsch, der uns die nächsten 5 Tage begleiten sollte.

Gegen Mittag musste er eine Ruhepause einlegen, die wir zum Essen nutzten. Marion hatte Weck, Worscht und Senf spendiert und unser Umstädter Winzer Klaus den Prosecco dazu und so fehlte es an nichts. Wir suchten uns ein idyllisches Plätzchen zwischen Trucks und überquellenden Mülltonnen und futterten vergnügt!

Bei Passau ging es über die Grenze. Kurz vor Linz ereilte uns dann ein Stau: 1 Std. auf einem Fleck war schon ziemlich nervenzerfetzend!

Nach knapp 12 Stunden erreichten wir Vösendorf und standen sofort im alltäglichen Berufsverkehrschaos, aber schließlich war das Ziel erreicht und wir checkten in unserem Hotel ein.

Gewaschen und gekämmt trafen wir uns im dortigen Speisesaal zum Abendessen wieder. Es gab auch verschiedene Getränke, die von Servicekräften auf Tabletts herumgetragen wurden. Irgendwie kamen die frischen Bierchen aber in der Ecke der Griesheimer nicht an - ausgerechnet unsere Pilsliebhaber mussten sich mit Tafelwasser begnügen - gemein!! Aber gut für die Fitness morgen.

Bald lagen wir in den Betten und freuten uns auf den 1. Tourentag.

 

 

26.05.2016 – Rund um den Neusiedler See

Der erste Tourentag begann mit einer Busfahrt nach Mörbisch am Neusiedler See. Ca 120  Räder wurden dort von den Bussen und den Anhängern aus- und auf die Fähre aufgeladen. Problemlos erfolgte der Fährtransport nach Ilmitz. Von dort startete unsere Tagestour rund um den Nordteil des Neusiedler Sees.

Das gesamte Gebiet ist ein riesiges Naturschutzgebiet, mit großen Vogelpopulationen. Während die Graugänse schon mit ihren Küken unterwegs waren, saßen andere Vögel noch auf ihren Nestern. Bekannt ist die Gegend auch für die vielen Störche, die hier im Sommer zu Hause sind.

Die Tour war mit „0“ Höhenmetern angekündigt, prima, und mit dem bisschen Wind aus unterschiedlichen Richtungen kamen wir gut zurecht. An zwei Verpflegungsstationen konnten wir uns mit Powerriegeln, Obst, Käse- und Salamibroten und Süßigkeiten stärken. Gut, dass die Vösendorfer diese Tour noch einmal mit aufgenommen haben, denn beim letzten Mal haben wir den See bei Regen, in tiefen Wolken versunken, nur erahnen können. Dieses Mal konnten wir den See und die Umgebung in ihrer ganzen Schönheit bewundern.

Den Abend verbrachten wir in geselliger Runde mit allen Europaradlern im Vösendorfer Schloß.

 

Berichte: Uli Eckhardt; Maria Bichler

 

 

27.05.2016  Wien-Donauinsel

Abfahrt 9 Uhr am Hotel. Dann ging es durch Vösendorf über Maria Lanzendorf und Leopoldsdorf nach Schwechat. Dort überquerten wir ein großes Wasserkraftwerk, welches uns hinüber auf die ca. 22 km lange Donauinsel brachte. Dort war nach einigen Kilometern eine „Labstation“ (orig. österreichisch!!) aufgebaut. Nachdem wieder einige Pfunde Salami, Käse, Bananen und dergleichen in den Radlerbäuchen verschwunden waren, begaben wir uns auf den Rückweg, der dem Hinweg identisch war. Es gab noch eine kleine Trinkpause, die für diverse Gruppenfotos genutzt wurde und für einen spontanen Schönheitswettbewerb:

Wer hat den schönsten Bauch?!

Es gab reichlich Bewerber männlichen Geschlechts - und gleich mehrere Sieger.…

In Vösendorf angekommen teilte sich die Gruppe. Die eine Hälfte fiel in eine Buschenschänke ein und die andere hatte nix mitgekriegt und radelte weiter ins Hotel. Wir tranken „Aufgespritzte“ und dergleichen und kämpften uns danach durch das riesige Gewerbegebiet über Brücken und Tangentialen zurück zum Hotel.

Abendessen gab es im Schloss. Vorher jedoch gingen wir auf das hiesige Feuerwehrfest - wir waren den braven Rettern noch eine Geste schuldig. Sie hatten uns vor Jahren sehr geholfen, als wir völlig durchnässt mit den Rädern in Vösendorf angekommen waren. War nur leider keiner von damals mehr da, dafür nutzte Armin den Abstecher ins Festzelt für eine kleine Bierdusche - Glas umgekippt - Pech…!

Nun aber schnell ins Schloss, heute sollte es „Wiener Schnitzel“ geben! Die waren wunderbar - mit“ Erdäpfelsalat“ - danach Sachertorte, was will man mehr! Dann kam Hubsi mit dem Schnaps und danach Schorsch mit dem Bus.

 

Bericht: Uli Eckhardt

 

 

28.05.2016  Wienerwald

Wir starteten wieder um 9 Uhr am Hotel.

Über Mödling fuhren wir nach Guntramsdorf. Entlang des Wiener Neustädter Kanals rollten wir in Baden ein, einem Ort, wo die reichen Wiener gern wohnen. Es gibt dort ein Casino, wo man sein Geld verplempern kann und einen Kurpark, wo man sich von dem anschließenden Herzinfarkt erholt.

Weiter ging es auf Radwegen durchs schöne Helenental zur „Labstation“. Danach sollte die Bergwertung erfolgen, erst machten wir kurz Station im Kloster „Heiligenkreuz“, welches von Benediktinern geführt wird, die bekannt sind durch sphärisch-schöne gregorianische Gesänge!

Schnell noch einen Kaffee im Klostergarten und nun begann der Aufstieg zur „Wöglerin“ - keine Dame mit Wirtschaft, sondern ein Berg. Oben angekommen konnten wir uns abermals verpflegen.

Der Rückweg ging meist bergab über Sittendorf und Hinterbrühl bis ins Hotel. An allen Tourentagen mit ca. 100 Radlern keinen Unfall und nur 2 Platten - danke an Hans Thor und seine Helfer! Danke auch an Petrus - er hat uns viel Sonne und keinen Regen beschert!

Die Abschlussfeier fand in der Vösendorfer Kulturhalle statt. Nach dem Essen Austausch der Geschenke und ein paar Reden, allerdings unter erschwerten Bedingungen, denn nebenan tobte eine russische Hochzeit mit Live-Band!

Nachdem man sich durch sämtliche Italiener, Franzosen, Ösis, Rhönis uns Boenis durchgeküsst hatte, ging es dann zurück ins Hotel, denn wie alle anderen mussten auch wir zur Rückreise früh aus den Federn!

 

Bericht: Uli Eckhardt

 

 

29.05.2016 – Heimreise

Ein wunderbares Treffen mit den Europafreunden geht zu Ende. Wir haben viel erlebt und viel Spaß miteinander gehabt.

Vielen Dank an die Vösendorfer Freunde.

Ja, wir haben ein paar Verständigungsprobleme, doch die fehlenden italienisch- und französischkenntnisse werden mit umso mehr Herzlichkeit kompensiert. Wir leben das Europa der Menschen schon seit über 20 Jahren und inzwischen sind viele Freundschaften entstanden. So ist mit dem Abschied auch die Freude auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr verbunden.

Billi Montigny hat den Staffenstab übernommen und wir treffen uns alle vom 31.05. – 04.06.2017 in Frankreich.

 

Unsere Heimreise begann pünktlich um 7:15 Uhr. In unserer großen Pause waren wir wieder gut versorgt. Zum einen haben uns die Vösendorfer unterstützt, zum anderen gab es einen lieben Spender. Was will man mehr? Vielen Dank dafür. Auf unserem Heimweg ging es manchmal ein bisschen stockend, dennoch ohne große Staus voran.

Um 19:30 Uhr wurden die Räder ausgeladen, wir waren wieder zu Hause. 

 

Bericht: Maria Bichler

 

 

Tagebuch
Tour von Roßdorf nach Vösendorf, Wolfgang, Armin und Rainer

1. Tag
Abfahrt Gundernhausen 7:45 Uhr nach Reinheim, dann mit dem Zug nach Eberbach/Neckar und umsteigen aufs Rad bis Möckmühl/Jagst. In Bad Friedrichshall Salzbergwerk besichtigt. Gebuchte Herberge hatte uns vergessen, haben beim Chinesen genächtigt Dunkelbier getrunken und gespeist (chinesisch).
Strecke: 104 km, Schnitt: 17,4, Höhen 705 m.

 

2. Tag
Gut geschlafen und im benachbarten Kaffee gefrühstückt starten wir bei leichten Plusgraden. Nach Künzelsau sind es 40 km. Mit der Seilbahn geht es hinauf zum Würth-Museum um die Holbein Madonna zu besichtigen. Die war leider nach Berlin ausgeliehen. Ersatz war eine Namibia-Ausstellung. Es geht wieder bergab an den Kocher und über Schwäbisch Hall (Eis gegessen) mit vielen Steigungen nach Uttenheim in unseren Gasthof.
Strecke: 94 km, Schnitt: 16,4, Höhen 790 m.

 

3. Tag
Nach einem Frühstücksei, weich gekocht wie zu Hause starten wir um 9 Uhr bei leichtem Nieselregen. Es geht ca 8 km bergab nach Gailsberg. Um 12 Uhr Pause im Cafe wegen Regenschauer. Dann fragen wir uns duch zum Bergwerksstollen „Tiefer Stollen“ in Aalen.
Durchnässt angekommen fahren wir nach 1 1/2 Stunden Besichtigung und wieder getrocknet nach Lauchheim in unser Quartier „Zum Roten Ochsen“.
Strecke: 74 km, Schnitt: 17,4, Höhen 616 m.

 

4. Tag
Nach dem Spitzenfrühstück zeigt uns der Wirt die leichtere Nebenstrecke nach Nördlingen.
Dann anspruchsvoll und hügelig über Harburg nach Donauwörth. Wir genehmigen uns einen Stadtrundgang und Tschibo Kaffee (Geschenk der Frau Tschibo). Wegen Umleitung des Radweges sehr schwierige und unangenehme Weiterfahrt nach Neuburg/Donau.
Wir nächtigen in der ca. 300 Jahre alten “Blauen Traube“. Nach Schweinebraten, Schwarzbier und müden
Knochen ab ins Bett.
Strecke: 109 km, Schnitt: 17,4, Höhen 833 m.

 

5. Tag
Im Gasthaus gab es kein Frühstück, Das holen wir in der Stadt nach. Heute sind Dammwege (Deiche) an der Donau angesagt. Die Beine sind noch schwer vom Vortag. In Ingolstadt bei schönem Wetter Altstadtrundgang. Es geht erholsam am Damm weiter bis Kloster Weltenburg. Dank Marias Hilfe erreichen wir dort das Schiff noch pünklich um 15:30 Uhr.
Es bringt uns erholsam über das Wasser und dem weltbekannten Donaudurchbruch nach Kehlheim. Wir übernachten etwas ausserhalb in einem schönen Brauereigasthof.
Strecke: 77 km, Schnitt: 16,8, Höhen 129 m.

 

6. Tag
Starkregen! Wir fahren  um 9 Uhr 6 km zum nächsten Bahnhof. Im Zug geht’s nach Regensburg. Stadtrundgang bei Regen und Einkehr in einer originellen mit Bildern, Schildern und Fotos von vielen prominenten Besuchern geschmückten Kneipe (Dampfnudelhaus).
Nach kleinem Defekt am Rad (Gepäckträgeraufhängung) und Behebung geht es wegen Regen weiter mit dem Zug nach Straubing. Vorher besuchen wir noch einen alten Friedhof (St. Peter) mit bis zu 500 Jahren alten Gräbern. Übernachtung in Pfelling direkt an der Donau aber ohne Telefonempfang.
Strecke: 34 km, Höhen ca. 50 m.

 

7. Tag
Gut ausgeschlafen starten wir um 9 Uhr nach einem guten Frühstück nach Vilshofen. Hier wurden Erinnerungen wach. Vor 10 Jahren hatten wir hier schon einmal zu Viert (Maria, Wolfgang Bichler, Wolfgang Kilb und Armin) genächtigt. Dann ging’s mit Rückenwind und schönem Wetter weiter nach Passau. Nach kurzer Besichtigung der Altstadt und erst 80 gefahrenen KM beschließen wir noch etwas weiter zu fahren und finden ein uriges ca. 500 Jahre altes Gasthaus direkt an der Donau.
Strecke: 104 km, Schnitt: 18,6 km  Höhen 251 m.

 

8. Tag
Um 9 geht’s wieder los auf schönem Dammweg an der Donau ohne Verkehr. Grensübertritt nach Österreich ohne Kontrolle. Mit zweimal Fährbetrieb (Seitenwechsel) fahren wir im Feiertagsverkehr weiter nach Linz, das wir um 15 Uhr, 2 Eis und 75 km wieder verlassen bis zum nächsten Gasthaus in Abwinden.
Strecke: 95 km, Schnitt: 18 km  Höhen 163 m.

 

9. Tag
Nachdem Armin die Niederlage seiner „Dortmunder“ im Fernsehen verfolgte starten wir bei schönem Wetter und böigem Gegenwind trotzdem gutgelaunt in Abwinden. Es geht über Mauthausen, das wir schon von der Tour 2005 kannten durch kleine, schöne Ortschaften der Donau entlang. Bei KM 40 eine kleine Pause für 2 große, eiskalte Apfelsaftchorlen mit katastrophalen Folgen für Armin (2mal Zwangspause in Gasthöfen auf der Strecke). Trotzdem kommen wir nachmittgs in Ybbs an (da waren wir auch schon mal). Wir fahren weiter nach Krumnußbaum, ein Tipp von Rainer, mit dem wir tel. in Kontakt sind.
Strecke: 77 km, Schnitt: 17 km  Höhen 192 m.

 

10.Tag
Wolfgang hat gestern Abend den Sonnenuntergang genossen und Armin geschwächt das Bett aufgesucht. Heute morgen gab es Standardfrühstück, alles war genau aufgelistet. Die 2. Tasse Kaffee kostete extra. Wir fahren weiter nach Melk. Kurze Pause auf einer Bank vor einer Bank, da hat Armin seinen Fahrradhelm liegengelassen, Jetzt fährt er ohne weiter.
Es geht über Mautern, (da haben wir uns verloren und an der Donau wiedergefunden) weiter nach Traismauern. Nach kurzem Bad in einem Seitenarm (nur die Füße) sind wir dann erfrischt in unserem Brauereigasthof in Tulln gelandet.
Strecke: 100 km, Schnitt: 16,9 km,  Höhen 281 m.

 

11. Tag
Der Abend in der Gaststätte war sehr schön. Das Wetter morgens nicht mehr, Dauerregen!
Die Zugverbindung von Tulln nach Wien ist gestört, Oberleitungsschäden durch umgestürzte Bäume. Nach Telefonat mit Rainer, der 30 km hinter uns war und einen Radler aus Thüringen (Peter) kennengelernt hatte, beschließen wir uns mittags 10 km außerhalb von Tulln an einem neuen IC-Bahnhof zu treffen. So geschehen! Wir fahren durch Wien durch zum Flughafen und von da bis Vösendorf mit dem Rad, teils über eine Schnellstraße.
Wir sind da und finden in 2 Gasthöfen Unterkunft.
Strecke: 36 km, Schnitt: 16,6 km  Höhen ? m.

 

 

Rainer, Armin, Wolfgang

und Peter

nach der Ankunft in Vösendorf

Unser neues Tourenlied 2015 nach der Melodie

"Glück auf – Glück auf"

Pump auf, Pump auf, der Radler kommt

und er hat sein helles Licht bei der Nacht

und er hat sein helles Licht bei der Nacht

schon angemacht, schon angemacht.

 

Schon angemacht, das gibt ein Schein

und so fährt er mit uns gemeinsam Rad

und so fährt er mit uns gemeinsam Rad

EuropaRad, EuropaRad

 

EuropaRad, das fahren wir

für Europa in Frieden und Freundschaft

für Europa in Frieden und Freundschaft

das ist das Ziel, das ist das Ziel

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© Bernd Schäfer